Babysitter

Babysitter sind eingesetzte Betreuungspersonen für den eher kurzen Einsatz, z.B. wenn Eltern zu Veranstaltungen oder Behörden unterwegs sind und das Kind einer Aufsicht bedarf. Es sind meist Studenten oder andere Personen eingesetzt, die einen Zuverdienst anstreben und oft hierfür keiner besonderen Qualifizierung besitzen und auch nicht bedürfen.
Auch so genannte Leihomis sind im Trend. Als Grundvoraussetzung sollte die Erste Hilfe am Kind beherrscht werden, um im Notfall wie z.B. Verletzungen und Vergiftungen richtig reagieren zu können.
Weiterhin ist auch besonderes Verantwortungsbewusstsein gefragt. Vorkenntnisse im Umgang mit Kindern ist ein weiterer Vorteil, um diese Tätigkeit zufrieden stellend auszuüben. Sie sollten u.a. wegen der Verantwortung und Jugendschutzgründen mindestens 14 Jahre alt sein. Babysitter sind oft schnell und preiswert zu finden.

So gibt es vielerorts Vermittlungsstellen, die Babysitter schulen und vermitteln. Auch im Internet gibt es vermittelnde Webseiten oder einfache Anzeigen. Meist sind Babysitter im Stundensatz recht preiswert und das Verhältnis wird überwiegend mündlich abgeklärt.

Ein Babysitter kann auch der Familie oder Nachbarschaft angehören. Da die Tätigkeit kein anerkannter Beruf ist, ist die entsprechende Qualifikation mit so genannten Babysitterführerscheinen freiwillig. Oft sind diese Schulungen verhältnismäßig preiswert und verbinden auch den Kurs der „Ersten Hilfe bei Kleinkindern und Säuglingen“ miteinander. Wer also Freude an der Tätigkeit mit Kindern hat und sich nebenbei etwas Geld verdienen möchte, wird Bildungsangebote in dieser Richtung annehmen und sich bei weiterer Begeisterung und gegebenen persönlichen Voraussetzungen zur Tagesmutter qualifizieren wollen. Allerdings ist der Umfang der Qualifizierung weit größer und bedarf einer Prüfung für eine Anerkennung und Zulassung durch das Jugendamt.